Visual Universitätsmedizin Mainz

26. April 2021

13 Jahre Frauenförderung an der Universitätsmedizin Mainz

Das MeMentUM-Programm geht mit Auftaktveranstaltung am 27. April 2021 in die nächste Runde
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Seit 2008 fördert die Universitätsmedizin Mainz erfolgreich qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen in einem speziellen Mentoring-Programm. Mit einer digitalen Veranstaltung starten am 27. April 2021 ab 16.30 Uhr insgesamt 15 Mentees in die nächste Runde. Mentorinnen und Mentoren aus Wissenschaft und Industrie unterstützen, beraten und begleiten die Wissenschaftlerinnen ein Jahr lang auf ihrem Weg in eine Führungsposition. Gleichzeitig werden die Teilnehmerinnen des vergangenen Jahres verabschiedet.

Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen und im wissenschaftlichen Spitzenbereich unterrepräsentiert. Um weibliche Vorbilder vorzustellen und ein Netzwerk aufzubauen, hat die Universitätsmedizin Mainz im Jahr 2008 ein Mentoring-Programm für ambitionierte Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen etabliert. Unter dem Namen „MeMentUM“ (Medizin Mentoring an der Universitätsmedizin Mainz) erhalten die Teilnehmerinnen ein Jahr lang ein vielfältiges Programm von Workshops, Eins-zu-Eins-Mentoring und Netzwerktreffen. Berufserfahrene Mentorinnen und Mentoren sondieren mit den ihnen zugeordneten Nachwuchsführungskräften individuelle berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und öffnen Türen für ein breites Netzwerk innerhalb der Wissenschaftscommunity und anderen Bereichen.

„Noch immer sind Frauen in Spitzenpositionen in der Hochschulmedizin und Wissenschaft selten. Die Mehrzahl der Medizinstudierenden sind Frauen, sie promovieren in einem hohen Prozentsatz, aber bei den Habilitationen und erst recht bei den Professuren sind Frauen deutlich in der Minderheit. Um dies zu ändern, haben wir unser Mentoring-Programm etabliert“, betont Dr. Birgit Pfeiffer, Gleichstellungsbeauftragte der Universitätsmedizin Mainz.

Den Auftakt in das nunmehr 14. Programmjahr bildet eine Online-Veranstaltung am 27. April 2021 ab 16:30 Uhr. Nach Grußworten des Wissenschaftlichen Vorstandes und Dekans, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, wird die ehemalige bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und jetzige Direktorin der Frauenklinik an der TU München, Univ.-Prof. Dr. Marion Kiechle, einen Impulsvortrag halten mit dem Titel „Haben Männer und Frauen die gleichen Karrierechancen? Wunsch und Wirklichkeit“. Sodann werden Mentees und Mentorinnen und Mentoren des Jahrganges 2020 verabschiedet und die neuen Tandems vorgestellt. Im Anschluss haben alle die Möglichkeit, sich bei einem digitalen Empfang auszutauschen und zu vernetzen. Die Anmeldung erfolgt via E-Mail an  mementum@unimedizin-mainz.de.

 

Wir bitten um redaktionellen Terminhinweis und Ankündigung im Veranstaltungskalender.

Informationen in Kurzform:

„Auftakt- und Abschlussveranstaltung des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universitätsmedizin Mainz (MeMentUM) 2021“

27. April 2021, 16:30 Uhr, Videokonferenz

Web: www.unimedizin-mainz.de/mementum

Anmeldung via E-Mail an  mementum@unimedizin-mainz.de. Sie erhalten im Anschluss den Link zur Videokonferenz.

 

Kontakt:
Dr. Stefanie Hülsenbeck, MeMentUM-Mentoring-Programm, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-3371, E-Mail:  mementum@unimedizin-mainz.de


Pressekontakt
:
Johanna Flesch, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-7427, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de


Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich mehr als 350.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie mehr als 600 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 8.500 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.