Visual Universitätsmedizin Mainz

8. November 2021

Corona Chroniken Mainz: Malu Dreyer unterstützt neues YouTube-Videoprojekt der Universitätsmedizin Mainz

Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen aus der Region während der Corona-Pandemie in einem Video-Projekt auf YouTube
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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Schirmherrschaft für das Projekt „Corona Chroniken Mainz“ übernommen. Im Rahmen des Projekts hat ein Team des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz Video-Interviews mit Menschen aus der Region geführt. Im Fokus stehen die Herausforderungen der Corona-Pandemie und persönliche Erfahrungen der Interviewpartner:innen. Dabei kommen Akteure aus den verschiedensten Bereichen wie Medizin, Forschung oder Politik zu Wort.

Dazu gehören die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, und der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Außerdem konnte das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin u. a. die ehemalige Gesundheitsministerin und jetzige SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, und den kommissarischen Direktor des Instituts für Virologie, Univ.-Prof. Dr. Bodo Plachter, sowie mehrere Ärztinnen und Ärzte, Seelsorgende und Pflegekräfte der Universitätsmedizin Mainz für das Video-Projekt gewinnen. In die Eindämmung des Virus sind viele, sehr unterschiedliche Akteure involviert und gefordert. Alle haben eigene Erlebnisse, Herausforderungen und Erfolge, die sie mit der Pandemie verbinden. Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universitätsmedizin Mainz macht die Pandemie mit der Interview-Serie Corona Chroniken Mainz erlebbar und für spätere Generationen zugänglich.

„Jetzt, da die Erinnerungen und Erfahrungen noch frisch sind, ist es wichtig, diese zu sammeln und zukünftigen Generationen als Erfahrungsschatz weiterzugeben. Es ist wichtig, aus Krisen wie der Corona-Pandemie zu lernen. Die Corona Chroniken Mainz leisten dazu einen wichtigen Beitrag und ich freue mich, das Projekt als Schirmherrin und Interviewpartnerin zu unterstützen“, so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Mainz ist ein wichtiger Kristallisationspunkt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Auf engstem Raum arbeiten hier zentrale Akteure wie BioNTech, die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Universitätsmedizin Mainz zusammen. Deswegen ist der Fokus auf Mainz auch im historischen Rückblick besonders spannend“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende und Medizinische Vorstand der Universitätsmedizin Mainz,
Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, die Bedeutung des Projekts.

Der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Leiter des Projektes, Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, ergänzt: „Wie kein anderes Ereignis seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges prägt die Corona-Pandemie unseren Alltag. Und noch immer erreichen uns täglich neue Meldungen über die Auswirkungen und die Folgen des Virus. Das Leben, wie wir es bisher kannten, verändert sich. Wir befinden uns – darauf deutet Vieles hin – inmitten einer historischen Zäsur. Diese Zäsur sollen die Corona Chroniken Mainz in ihrer Vielfalt und Dynamik dokumentieren.“

Ziel ist es, dass hundert Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen durch Beantwortung von vier Fragen nicht nur ihre berufliche und persönliche Sicht auf die Pandemie teilen, sondern auch ein Zeichen gegen das Vergessen des Gelernten setzen. Alle bisher aufgezeichneten Interviews sind auf dem YouTube-Kanal Corona Chroniken Mainz abrufbar. Der Kanal wird stetig mit weiteren Interviews ergänzt.

 

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-9545, E-Mail:  norbert.paul@uni-mainz.de


Pressekontakt:
Lukas Schnabel, Unternehmenskommunikation, Universitätsmedizin Mainz,
Telefon: 06131 17-3611, E-Mail:  pr@unimedizin-mainz.de


Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich mehr als 300.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie mehr als 600 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 8.600 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.
[Zahlen: Stand 2020]