Visual Universitätsmedizin Mainz

24. März 2020

Wie bleiben wir in der Corona-Krise psychisch gesund?

Ein internationales EU-Forschungsprojekt ermittelt die stärksten Resilienzmechanismen im Umgang mit der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt eine enorme Herausforderung für die Menschen aller Länder dar. Nicht nur ist die körperliche Gesundheit vieler Menschen durch das Virus bedroht - wirtschaftliche Einbußen, soziale Distanzierung und Ungewissheit über die Dauer und Folgen dieser Krise belasten auch unsere Psyche.

Eine große internationale Studie unter Leitung des EU-Horizont2020-Projekts DynaMORE (www.dynamore-project.eu) in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung (www.lir-mainz.de) untersucht aus diesem Grund gegenwärtig mit Hochdruck die psychologischen Mechanismen, die die mentale Bewältigung dieser Krise fördern können. Die Umfrage des Forschungsverbundes ist bereits in Englisch und Deutsch verfügbar (bit.ly/DynaCORE-C; bit.ly/DynaCORE-C-GER) und wird gegenwärtig von einem internationalen Wissenschaftlerteam in 20 weitere Sprachen übersetzt, darunter Italienisch, Spanisch, Französisch und Chinesisch. Die Ergebnisse werden eine wertvolle Wissensbasis für den Umgang mit dieser vielleicht größten Herausforderung für die Weltgemeinschaft seit vielen Jahrzehnten sein.


Bei Interesse stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:
Prof. Dr. Raffael Kalisch, Koordinator von DynaMORE,
Universitätsmedizin Mainz und Leibniz-Institut für Resilienzforschung

Prof. Dr. Dr. Henrik Walter, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie,
Charité Berlin

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite sowie auf:
Twitter: @DynaMORE_H2020 (https://twitter.com/DynaMORE_H2020)
Facebook: www.facebook.com/DynaMOREproject
Instagram: www.instagram.com/dynamore_project
Telegram: t.me/dynamore_h2020

Das DynaMORE-Team ist für jede Unterstützung dankbar, auch für das Teilen in den sozialen Netzen.

Kontakt:
Martina Diehl
Kommunikation & Presse
Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH
Telefon: +49 6131 89448-06
E-Mail:  martina.diehl@lir-mainz.de
www.lir-mainz.de


Über das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR)

Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut, in dem Neurobiologen, Physiker, Mediziner und Psychologen interdisziplinär das Phänomen der Resilienz erforschen, d.h. die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung psychischer Gesundheit während oder nach stressvollen Lebensereignissen. Seine zentralen Anliegen sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich zu verstehen, Interventionen zur Förderung von Resilienz zu entwickeln und darauf hinzuwirken, Lebens- und Arbeitsumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird. Damit widmet sich das LIR einer der aktuell besonders drängenden gesellschaftlichen Fragen und stellt europaweit das erste Institut seiner Art dar.


Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten und jährlich mehr als 300.000 Menschen stationär und ambulant versorgen. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.300 Studierende der Medizin und Zahnmedizin sowie mehr als 600 Fachkräfte in den verschiedensten Gesundheitsfachberufen, kaufmännischen und technischen Berufen werden hier ausgebildet. Mit rund 8.600 Mitarbeitenden ist die Universitätsmedizin Mainz zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.
[Zahlen: Stand 2020]